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Zur Transportsicherheit von Nuklearem Material

Gestern ist ein Castor-Behälter auf dem Weg von Frankreich nach Lubmin ca. einen halben Kilometer an meiner Arbeisstätte vorbeigerollt. Das ging natürlich schwer gesichert von sich, auf dem Weg zur Arbeit kamen mir mehrere Konvois von Innenfaschismus Grün-Blau e.V. entgegen, die dann gegen keinerlei nennenswerte Protestaktionen vorgegangen sind.

So weit, so anormal; es ist ja noch verständlich, dass wir Pfandstäbe aus Forschungsreaktoren und Schiffen zurücknehmen.

Heute Morgen bin ich dann auf der A6 im Autobahn-Kreuz Landstuhl an zwei Sattelschleppern mit langen Druckbehältern auf offener Ladefläche vorbeigekommen. Im Vorbeifahren habe ich drei Merkmale Festgestellt:

Man möge mich paranoid nennen, aber wenn zur Anreicherung von Uran verwendetes, hochgradig giftiges und reaktives Material neben einem Castor herfährt, dann glaube ich nicht ganz an einen Zufall.

Wenn das komplett ungeschützt im morgendlichen Berufsverkehr geschieht, dann ist das ungerechtfertigter Leichtsinn.

By Shadowdancer, 2010-12-16, 14:05; permalink;
Last updated at 2010-12-16, 14:06 by Shadowdancer

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